Skip to main content

Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) in der Praxis

Seit 2004 hat der Gesetzgeber den Arbeitgeber verpflichtet, bei allen Beschäftigten, die länger als 6 Wochen in einem Zeitraum von einem Jahr erkrankt sind, ein betriebliches Eingliederungsmanagement durchzuführen.

Ihr Nutzen

Am ersten Tag werden Sie in die Lage versetzt, die Vorgaben des Gesetzgebers rechtzeitig und korrekt umzusetzen. Sie erfahren, wann ein BEM einzuleiten ist, welche Personen zu beteiligen sind, wie mit den zu erhebenden Daten umzugehen ist und wie der Betriebsrat einzubinden ist. Es werden alle Fragen rund um das BEM beantwortet. Sie lernen die Konsequenzen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennen, wenn kein BEM durchgeführt wird.

Sie erhalten eine Musterbetriebsvereinbarung sowie alle notwendigen Formblätter, die zur Durchführung eines BEM erforderlich sind.

Der Fokus des 2. Seminartages liegt auf der kommunikativen Umsetzung des BEM: es geht darum, die Erst- und Fallgespräche mit den betroffenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen konstruktiv zu führen. Eine vertrauensvolle Gesprächsgrundlage ist entscheidend für den Erfolg des BEM. Es gilt, den Betroffenen die Ängste zu nehmen, ihre Zustimmung und Unterstützung für das Verfahren zu gewinnen und gemeinsam getragene Maßnahmen zur erfolgreichen Wiedereingliederung zu entwickeln.

Inhalte

1. Tag

  • Berechnung des 6-Wochenzeitraums
  • Einbindung des Betriebsrats in das BEM
  • Hinzuziehung von Schwerbehindertenvertreter, Hausarzt, Werksarzt oder Servicestellen der Länder
  • Umgang mit relevanten Daten und Schweigepflicht
  • Mögliche Maßnahmen
  • Dokumentation der Daten
  • Folgen bei Ablehnung oder Abbruch des BEM
  • Konsequenzen für den Arbeitgeber bei Unterbleiben eines BEM
  • Konsequenzen für den Arbeitnehmer bei Ablehnung des BEM

 

2. Tag

  • Einführung des BEM-Verfahrens
  • Korrekter Ablauf: BEM-Fälle Schritt für Schritt erfolgreich behandeln

 

Konstruktive Gesprächsführung im BEM

  • Erfolgsentscheidend: das Erstgespräch führen
  • Sinnvolle Gliederung des Erstgespräches sowie der Fallgespräche
  • Aufbau eines vertrauensvollen Gesprächsklimas
  • Eigenschaften und Grenzen einer zielorientierten Beratung im Wiedereingliederungsgespräch

Methoden

Vortrag, Brainstorming, Einzel- und Gruppenarbeit, interaktive Übungen, Techniken aus dem Konfliktmanagement

Zielgruppen

Fach- und Führungskräfte, insbesondere Mitarbeiter/innen aus Personalabteilungen und Betriebsratsmitglieder, die in das BEM-Verfahren eingebunden sind und alle, die interessiert sind.

Hinweis

Frau Dr. Sabine Göldner-Dahmke wird den 1. Tag (09:00 - 17:00 Uhr) leiten.

Herr Christian Schönfelder wird den 2. Tag (09:00 - 17:00 Uhr) leiten.

Mitglieder der StFG erhalten 10 % Rabatt auf die gebuchten Seminare.

Termindetails

Tag 1: Mittwoch24.04.201909:00 - 17:00 Uhr

Tag 2: Donnerstag25.04.201909:00 - 17:00 Uhr

Trainer

Dr. Sabine Göldner-Dahmke

Volljuristin

Vorsitzende Richterin am LAG S-H
Richterliche Mediatorin
Trainerin von arbeits- und betriebs-
verfassungsrechtlichen Seminaren
für Betriebsräte und Führungskräfte
Vorsitzende diverser Einigungsstellen

Christian Schönfelder

Dipl.-Psychologe

Trainer für den Bereich Führung, Konfliktlösung am Arbeitsplatz, Kommunikation, Fehlzeiten

Informationen

Seminar-Nr.

B08a/2019

Datum

vom24.04.2019 - 09:00
bis 25.04.2019 - 17:00

Ort

Tannenfelde

Ansprechpartner/Organisator

Sigrun Diebold / Sandra Adjei

04873/18-0

Gebühren

750.00 €

Tagungspauschale

mit Übernachtung

160.50 €
inkl. Abendessen und Frühstück

ohne Übernachtung

97.00 €

Als Inhouse Training

Dieses Seminar kann als Inhouse-Training gebucht werden.

Jetzt anfragen